Beiträge

Wir kommen in euer Leben, um eure Welt zu einer besseren Welt zu machen. Ja, manchmal sieht das nicht wirklich danach aus. Wenn wir nicht so funktionieren, wie eure Menschengesellschaft das von uns erwartet, wenn wir euch mit unserem für euch unbequemen und nicht nachvollziehbaren Verhalten an eure Grenzen bringen, euer Leben scheinbar noch schwerer machen, als es sowieso schon ist, fragt ihr euch, wie ihr auch das jetzt noch aushalten sollt. Genau dann sind wir bei euch gerade richtig. Wir zeigen euch auf, was ihr lange unterdrückt, versteckt, vor euch herschiebt. Wir  teilen eure Sorgen, Ängste, Krankheiten so sehr und so liebevoll, dass wir uns manchmal auch bereit erklären, sie euch abzunehmen. Was wir dann brauchen, ist nicht euer Mitleid, eure Sorge um uns, euer minütliches Stalken unserer Befindlichkeiten. Wir brauchen euer Mitwirken, eure Achtung vor euch selbst und vor uns, wir brauchen euch als Verbündete. Glaubt nicht, dass uns eure Stimmung verborgen bleibt. Glaubt nicht, dass ihr uns heile Welt vorspielen könnt, wenn ihr voller Kummer seid. Wir SEHEN und FÜHLEN eure Gedanken in euren Köpfen. Denn ihr produziert Bilder und Gefühle, wenn ihr denkt und die kommen ungefiltert bei uns an – auch wenn wir Kilometer weit von euch entfernt sind. Die Liebe trägt sie zu uns. Also schenkt uns das, was wir brauchen. Wenn wir erschöpft sind vom Tag und von den Gefühlen so vieler Menschen in der Nacht, die bei manchen von uns gerade in diesen Zeiten ebenfalls ankommen, schenkt uns Klarheit, Struktur, Sicherheit, Geborgenheit, Bewegung und echte Freude. Wenn wir unter eure Decke schlüpfen, um Nähe zu tanken, achtet bitte darauf, dass ihr „sauber“ seid. Auch oder gerade, wenn es mitten in der Nacht ist, sortiert eure Gedanken, bevor ihr mit uns kuschelt. Erinnert euch an eure Quellen des Vertrauens und der Freude, reinigt euch und zapft diese Quellen an und gebt uns dann ihre Geschenke weiter. Und wenn ihr morgens aufwacht, greift nicht zuerst zu eurem Handy. Atmet Liebe, sucht eure Köpfe durch nach wenigstens einer Sache, auf die ihr euch an diesem Tag freut. Nehmt euch Zeit, euch wahrzunehmen. Nehmt euch Zeit, uns wahrzunehmen. Das muss nicht lange dauern. Die Absicht zählt.

Denn wir sind hier für euch. Ihr könnt unsere Verbündeten sein. Gemeinsam ziehen wir andere Verbündete in unser Leben. Eure Intuition wird wacher und führt euch durch die Tage und die Nächte hin zu Liebe, innerem Frieden und Freude  und Gemeinschaft – mit uns an eurer Seite. Denn wir sind in eure Welt gekommen, um sie zu einer Welt gelebter Freude zu machen.

Sonnenuntergang. Ich sehe sie nicht, die Sonne. Aber ich höre die Stimmung. Ich fühle den Frieden. Der Wald ist wach. Ich auch! Spannend ist es um uns herum. Aber wir sind zu dritt und in diesem Moment ist das wichtiger, als das, was um uns ist. Es wird von Tag zu Tag wichtiger und schöner, das Zusammensein. Jahre brauchte ich, um Vertrauen zu lernen. Vertrauen ist gut. Ich lerne es immer noch und weiß jetzt, Vertrauen und Liebe gehören zusammen. Und Liebe, das ist was ganz arg Großes. Ich bin ganz im Moment, höre die Schritte der Zweibeinigen, das Schnuffeln meiner Schwester, hie und da interessante Nachrichten am Boden……schönes Leben!

WAS IST DAS?!!! Menschen und Hunde. Vor uns. Ich rieche sie. Zwei Männer, zwei Frauen, fünf Hunde. Eben sind sie noch gelaufen, jetzt höre ich keinen einzigen Schritt mehr. Aber sie sind noch da, ihr Geruch steigt durch meine Nase mitten ins Gehirn. ALARM!! Plötzlich ist nichts wichtiger, als diese stille Gefahr. Die Stimme der Zweibeinigen höre ich nicht. Der Geruch meine Schwester neben mir wird überdeckt. KRAH! KRAH! KRAH! Haut ab!! Ich fresse euch, bevor ihr mich fresst!!! Ich sehe euch nicht, aber meine Zähne finden euch, das könnte ihr mir glauben!! KRAH! KRAH! KRAAAAAHHHHH! Hilfe, ich weiß nicht mehr, wo ich bin. Wo ist vorne, hinten, oben, unten? Mein Gehirn, es wackelt in meinem Kopf. Tausend Blitze toben darin.

„Maïna“ Die Stimme unserer Zweibeinigen schlüpft durch das Chaos in meinem Kopf. Maïna. Das bin ich. Dieses Wort verbinde ich mit Vertrauen und Liebe, ja, da war doch dieses Gefühl. Etwas in mir erinnert sich. Meine Zweibeinige. Meine Schwester. Sie sind bei mir. Wir sind vorbei, die fremden Gerüche liegen knapp hinter uns. Ich lebe noch und ich habe niemanden gefressen. Puh! Warte, du vertrauter Mensch, meine Ohren suchen deine Füße. Ich komme zu dir. Und da sitzt meine Schwester. Gut. Jetzt ist wieder alles gut. Ein bisschen Pudding habe ich noch im Kopf. Aus dem Menschenherzen neben mir schweigt es Liebe zu mir hin und ein Lächeln. Weiter? Ja klar, ich bin dabei. Ich gehe weiter. Mit euch. Ganz nah bei dir. Wir gehen weiter. Nach Hause.